★★★★★
k.A.
03.07.2026
ean-shopping.de
Dieses Produkt ist eine fantastische Bereicherung und erfüllt all die Erwartungen, die es versprochen hat. Ich bin absolut begeistert von der Qualität und dem Ergebnis.
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k.A.
03.07.2026
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k.A.
03.07.2026
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Ich habe dieses Buch als Mitbringsel für meine Schwester gekauft. Die Verpackung war in Ordnung, aber der Zustand des Buches war nicht wie erwartet. Sie hat es erhalten und ist etwas enttäuscht von der physischen Erscheinung.
„Ich habe viele Namen in vielen Sprachen. In deiner heiße ich Khawf. Auf Englisch Fear. Auf Deutsch Angst. Menschen haben mich flüstern hören, haben mich um Rat gebeten, haben meine Macht gespürt. Ich bin überall.“ (Seite 364)Wow, einfach nur Wow!Diese Geschichte hat mir unzählige Male das Herz gebrochen und ist definitiv ein Lese-/Jahreshighlight!Die junge Protagonistin Salama lebt mit ihrer bezaubernden Hochschwangeren Schwägerin und besten Freundin Layla in Syrien, mitten im grausamen Bürgerkrieg, in einer langersehnten Revolution.Durch ihr angefangenes Pharmaziestudium und den katastrophalen und unmenschlichen Zuständen kommt sie in die unglückliche Lage als Arztersatz zu fungieren. Täglich wird sie mit all dem unvorstellbaren Leid konfrontiert. All die Grausamkeiten und das Elend halten Salama nicht davon ab, immer weiter für ein Funken Menschlichkeit und Hoffnung zu kämpfen. Mullbinde für Mullbinde, Nadelstich für Nadelstich.Salama ist eine unglaubliche Protagonistin! Ich mochte sie vom ersten Satz an und habe in jedem Moment auf jeder Seite mit ihr mitgefiebert. Sie sorgt sich um jeden Menschen und vergisst nur all zu oft sich selbst. In all der Hoffnungslosigkeit verliert sie nur selten ihre Hoffnung und findet immer wieder neuen Mut den Dingen gegenüberzutreten, egal wie grausam, schrecklich oder ungewiss sie erscheinen mögen. Sie ist unglaublich stark und mutig, obwohl ihr, wie unzähligen anderen auch, die PTBS im Nacken sitzt.Sie ist umgeben von der ständigen Gefahr eines Boden- und/oder Luftangriffs. Dennoch beschreitet sie jeden morgen den Weg ins Krankenhaus, obwohl gerade dem Helfenden Personal eine noch größere Strafe(Folter) bevorsteht.Dort begegnet sie dann auch Kenan, der ebenso liebenswert und sympathisch wie Salama selbst ist. Während Salama die Revolution mit medizinischer Hilfe unterstützt, hat Kenan einen anderen Weg gefunden, der ebenso gefährlich ist. Er dreht Videos von all dem Leid, dem Schmerz, dem Mut und den vielen Ungerechtigkeiten und lädt diese auf seinem YouTube Kanal hoch, damit die Welt davon erfährt, damit Schlagzeilen ein Gesicht bekommen!Salama und Kenan sind ein unglaubliches Duo! Jeder geht mit den Lebensumständen auf seine Weise um, die sich in ganz vielen Wünschen und Hoffnungen, Ängsten und Zweifeln überschneiden.Salama zeigt dem Leser in welch schönen Syrien sie einst gelebt hat, wie grausam es sich verändert hat, aber auch, wie es sein könnte.Sie ist nicht anklagend, sondern verzweifelt und als Leser möchte man nur all zu oft mit aufschreien. Nicht selten habe ich mir Tränen weggewischt, weil die Autorin bildgewaltig die Situation eingefangen hat. Es gibt so unglaublich viele Textperlen!Immer wieder sind kleine Lichtblicke in dieser schweren dunklen Zeit zu finden. Obwohl mir dieses Buch unzählige Male das Herz gebrochen hat, möchte man es nicht weglegen. Es ist ein Buch, welches einen Traurig macht, aber nicht die Hoffnung verlieren lässt. Ein Buch, welches auch in all der Unmenschlichkeit die Menschlichkeit zeigt.Es ist ein Buch, welches ich am liebsten absolut JEDEM in die Hand drücken will mit den Worten: schau hin, wenigstens für 398 Seiten, schau hin!Ich hoffe, es werden noch viele weitere Bücher von Zoulfa Katouh folgen. Mit einfachen Worten hat sie eine berührende und bildgewaltige Geschichte geschaffen, die leider nur all zu real ist. Sie hat eindeutig das Talent, die Aufmerksamkeit auf wichtige und schwierige Themen zu legen und dem Leser unglaublich nahezubringen.„Ich hoffe, ihr seht in meinen Figuren mehr als nur ihre Traumata und all die Grausamkeiten, die ihnen passieren. Sie repräsentieren die Hoffnungen und Träume aller syrischen Menschen, die ihr Leben leben wollen. Wir verdienen dieses Leben.“ (Nachwort der Autorin, Seite 388)