Ich habe diese Neuerzählung des "Parzival" mit einer 7. Klasse (Gymnasium) gelesen. Bisweilen stießen die Schüler dabei an ihre Grenzen. Für ältere Schüler, Studienanfänger oder Interessierte ist diese neue Version des "Parzival" aber sicher gut geeignet. Unten stehend einige Rezensionen der Schüler.Christian, 12 JahreIch habe Parzival in der Neuerzählung von Wolf Wiechert interessiert gelesen. Die Geschichte handelt von dem jungen Parzival, der mit seiner Mutter in einem Wald lebt. Als er eines Tages einige Ritter der Tafelrunde sieht, beschließt er, selbst Ritter zu werden und zu König Arthur zu reiten. Als Ritter findet er die Gralsburg, begeht dort aber einen großen Fehler.Die Geschichte enthält viele Nebencharaktere. Das ist aber auch ein Nachteil, da die vielen Namen besonders zu Beginn den Leser verwirren. Auch ist das Ende im Vergleich zu der restlichen Geschichte zu kurz gehalten. Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein Glossar, in dem man alle Namen und Bezeichnungen nachschauen kann. Leider sind diese für Schüler schwer verständlich.Ich empfehle dieses Buch Schulklassen, die eine klassische Lektüre suchen und sich mit dem Mittelneuhochdeutschen etwas beschäftigen wollen. Allerdings muss die Lehrkraft stetig das Gelesene wiederholen, damit die Schüler den roten Faden nicht verlieren.Marie, 12 JahreDie Neuerzählung „Parzival“ von Wolf Wiechert ist ein vielseitig interessantes Buch.Dennoch hatte ich einige Komplikationen beim Merken der vielen Namen, die eine Bedeutung in dem Buch darstellen. Die kurzen mittelhochdeutschen Texte waren schwierig zu lesen und auf Dauer langweilig, sie zeigen aber auch, wie im Mittelalter gesprochen wurde und was es für Unterschiede zur heutigen Zeit gibt. Die Geschichte baut auf einem Jungen namens Parzival auf, der als unerfahrener Knabe viele Gefahren und Aufgaben meistern muss, bevor er Gralskönig wird. Der Erzähler Wolfram von Eschenbach gibt meiner Meinung nach unpassende Kommentare ab. Im Gegensatz zu „Parzival“ von Auguste Lechner, in dem es keinen Erzähler gibt, ist das Buch von Wolf Wiechert etwas detaillierter.Ich empfehle Parzival ab 11 Jahren, da es doch blutige Kämpfe gibt. Man sollte sich auch für das Mittelalter, Könige, Burgen, und Zweikämpfe oder Festspiele interessieren. Es würde sich auch gut als Lektüre ab der 6.Klasse gut eignen.Insgesamt 3 von 5 SternenMarkus, 12 JahreDie Geschichte aus dem Mittelhochdeutschen von Wolfram von Eschenbach, welche von Wolf Wiechert ins Neuhochdeutsche übersetzt wurde, habe ich gelesen und habe einen Entschluss gefasst, dass dieses Buch ein Fehlkauf war, da es viele schwer zu merkende Namen gibt. Dadurch weiß man manchmal nicht, wer jetzt gemeint ist. Das wird noch verstärkt, da meistens nur ein Kapitel um einen bzw. mehrere Menschen geht. Aber auch das Ende ist langweilig und es geht sehr schnell vorüber. Aber am Schlimmsten finde ich, dass ich keinen Höhepunkt erkennen kann, die Geschichte wird einfach nur erzählt ohne einen wirklichen Spannungsaufbau. Was ebenfalls verwirrt, ist, dass sich der Erzähler in die Geschichte einmischt und seine Meinung abgibt. Zudem sind auf manchen Seiten mittelhochdeutsche Teile, neben denen steht dann der gleiche Text auf neuhochdeutsch, der aber immer noch verwirrend klingt. Außerdem werden Gefühle wenig oder gar nicht beschrieben, das macht die Geschichte noch langweiliger. Auch der Preis von 14.80 Euro ist sehr überteuert und daher rate ich ab, das Buch zu kaufen.Wenn ihr ein gutes Buch lesen wollt, dann lest Eragon, eine interessante und fesselnde Geschichte.JenniferIch habe das Buch „Parzival“ nach Wolfram von Eschenbach in der Neuerzählung von Wolf Wiechert aufmerksam gelesen. Die Handlungen von Gawan und Parzival, die nach dem Gral suchen, sind sehr interessant, aber in dieser Lektüre sind zu viele Namen und es ist sehr schwer, sich alle zu merken. Mehrere Bilder, die aus dem 15. Jahrhundert stammen, sind unrealistisch, z. B. wie Sigune im Baum sitzt. Auch bleiben viele Fragen nach dem Lesen. Wie ist Sigune auf den Baum gekommen und warum und warum Gahmuret nicht zu Belacane? Sprachlich ist das Buch sehr gut. Es ist praktisch, dass man verschiedene Begriffe hinten nachschlagen kann. Auch wenn Wolfram von Eschenbach sich in die Geschichte einmischt, vermittelt das den Eindruck, dass das alles wirklich schon mal passiert ist. Dazu kommt noch, dass die Lektüre mittelhochdeutsche Textausschnitte enthält, die ich persönlich als sehr interessant empfinde. Bei der Sprache gibt es bloß einen Haken. Es ist manchmal nicht sehr deutlich, wie verschiedene Handlungen gemeint sind, da veraltete Ausdrücke in der Geschichte vorkommen, wie z.B. „Als der Kaplan seiner Herrin und Gott die Messe zelebrierte,…“.Ich empfehle das Buch für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahre, da Jüngere womöglich nicht alles verstehen. Ich gebe der Lektüre 3,5 von 5 Sternen.JasminParzival will Ritter werden und ist nach der Suche nach dem Gral. Auf seinem Weg in die Gralsburg begegnet er vielen leuten und Rittern, die ihm mehr über das Ritterleben erzählen. Parzival erfährt am Ende, dass er eine große, adelige Familie hat.Ich finde das Buch ,,Parzival“ von Wolfram von Eschenbach, neu erzählt von Wolf Wiechert, zum Teil spannend, wie zum Beispiel die Szene in der Gralsburg. Aber es gibt auch ein paar langweilige und verwirrende Szenen. Im Buch sind auch viele Wörter und Namen, die man sich nicht merken kann. Dafür gibt es ein Lexikon am Ende vom Buch. Die Geschichte hat einen schönen Ablauf, aber das Ende ist zu kurz. Es kommt einem so vor, als ob Wolfram von Eschenbach keine Lust mehr hatte, weiter zu schreiben.Der Erzähler mischt sich immer ein, wie zum Beispiel: „Ich habe genug gejammert und es wird zeit, dass ich auf die Geschichte um Pelrapeire zurück komme.“, das ist nicht gut, weil das manchmal auch verwirrt. Ich würde „Parzival“ allen empfehlen, die Interesse am Mittelalter und an Ritter haben. Das Buch ist auch eine gute Klassenlektüre, weil manche Sachen nicht gleich klar sind und sie noch mal erklärt werden müssen.Ich finde, das Buch ist für Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. (3 Sterne)Tim, 13 JahreNAJA…Das Buch "Parzival" von Wolfram von Eschenbach, nacherzählt von Wolf Wiechert, ist die bekannte und interessante Geschichte, die der Erzähler genau berichtet. Ebenfalls sehr gut und nötig ist die Erklärung der unbekannten Wörter, denn zwischendurch sind mehrere mittelhochdeutsche Teilstücke, bei denen wir auch gleich zu den dunklen Ecken kommen. Diese Teile sind unnötig und verwirrend. Der Erzähler stört auch mit eigenen Meinungen, die er immer wieder einwirft. Auffällig ist es auch, dass alle miteinander verwandt sind und dass es sehr viele irreführende Namen gibt. Teils ist es sehr unlogisch und man versteht es nicht, deswegen muss man nachschauen um es zu verstehen. Ich würde dem Buch 2,5 von 5 Sternen geben und für interessierte Kinder von 11 bis 14 Jahren empfehlen.
Ich beziehe mich auf die Ausgabe von Langen Müller, die man für kleines Geld kaufen kann.Ich habe mich vor dreißig Jahren oder so, als ich über den Film EXCALIBUR auf die Grals-Sage gestoßen bin, an dem Epos versucht und aufgrund der „alten“ Sprache auf Seite achtzig oder so aufgegeben.Inzwischen habe ich geheiratet und wieder getrennt. Nun befiel mich wieder das Parzival-Virus und ich stellte entsetzt fest das mein Eschenbach in den Händen meiner Ex ist. Also neu bestellt. Neuer Versuch.Nach wie vor, trotz inzwischen erlangter Reife, finde ich Eschenbach schwer zu lesen. Ich werde es dennoch ernsthaft weiter versuchen. Ich möchte aber darauf hinweisen, das die Langen Müller-Ausgabe auf einigen, zu vielen Seiten ein schlechtes, „verschmiertes“ Druckbild hat. Dies scheint kein Einzelexemplar-Problem zu sein; die Ausgabe, die sich jetzt in den Klauen meiner Ex befindet, hatte den gleichen Mangel.