★★★★★
k.A.
15.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Produkt trifft den Kern und ist eine tief bewegende Darstellung des emotionalen Erbes, absolut fantastisch. Es ist eine wunderbare Verbindung von Gefühl und Substanz.
★★★★★
k.A.
15.06.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist eine tief bewegende und sehr emotionale Reise in die Erinnerungen und Gefühle, die mit unseren Lieben verbunden sind. Es ist ein wertvolles Werk, das einen wirklich tiefen Einblick bietet, wenngleich die Thematik sehr intensiv ist.
★★★★★
k.A.
15.06.2026
ean-shopping.de
Klasse!
In dem Buch werden verschiedene Fallbeispiele aus der psychoanalytischen Praxis aufgezeigt. Die Therapeutin selbst äußert ebenso ihre Gedanken, Gefühle, Emotionen sehr offen, wie der Patient. Und so entsteht auch ein ganzheitlicher ehrlicher Dialog. Es ist sehr hilfreich für alle traumatisierten Menschen sich selbst besser zu verstehen. Es dürfte klar sein, dass man auch nicht nur Haut und Knochen geerbt hat, evolutionäre Verhaltensmuster, sondern auch die ungelösten Traumata unserer Vorfahren. Das Buch schenkt uns auch Hoffnung auf mehr gegenseitiges Verständnis, Liebe und Mitgefühl an sich in dieser Welt. Das Menschen, eines Tages, doch noch freier werden von all ihren unverstandenen Ängsten und Kämpfen, die sie seit Generationen nun schon, mit sich selbst und anderen Menschen führen. Heilung, kann nur dadurch geschehen, damit beginnen, das man sich selbst und das Leben an sich besser versteht.Man würde sich wünschen, das in der „Tagesschau“, in den Medien dieser Welt, vielmehr davon berichtet werden würde.Es werden einfach nur zu wenige Menschen für das, was dieses Buch vermitteln möchte, erreicht.Dabei haben wir durch das Internet theoretisch die Möglichkeit, alle Menschen dieser Welt, für ein und dieselbe Sache zu erreichen:Für inneren Frieden und Liebe und Miteinander
Die Psychoanalytikerin und Supervisorin erklärt anhand vieler Fallbeispiele und aus Sicht epigenetischer Zusammenhänge, wie stark wir mit unseren Verwandten verbunden sind. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt:1. Die GroßelternHier zeigt uns die Autorin, wie sehr Kriegseindrücke, Holocausterfahrungen, Vergewaltigung und Vertereibung, über Generationen, in unsere Seelen gebrannt sind. Gerade wenn über solche Erfahrungen nicht geredet und die Scham und Demütigung tabuisiert wird, besteht die Gefahr, dass kommende Generationen, diese nicht verarbeiteten Traumata be- und verarbeiten werden müssen.2. Die ElternWir wissen vieles nich über unsere Eltern, aber nicht alles. Manchmal schweigen sie, um uns nicht zu verwirren, oder den eigenen Schmerz von uns fernzuhalten, weil sie und nicht belasten wollen. Auch Galit Atlas ist bei einem ihrer “Fälle” der Verlust eines Zwillingskindes während der Geburt begegnet. Der verbliebene Zwilling fühlte sich bis zu Beginn der Therapie, zerrissen, so als wäre ihm etwas wichtiges abhanden gekommen. Ebenso belastend sind verdrängte Fehlgeburten, Abtreibungen, aber auch Suizide innerhalb einer Familie. Es zwingt die nächste Generation förmlich dazu, die dabei erlebten Gefühle, wie Trauer, Wut und Scham, an Stelle der anderen aufzuarbeiten.Der dritte Teil ist uns, der letzten Generation gewidmet und beschreibt, welche Auswirkungen Tabuthemen, wie Missbrauch auf uns haben. Wie sich eine emotonal abwesende Mutter auf unsere Entwicklung auswirkt. Warum wir es jedem recht machen wollen und wie wir den Teufelskreis durchbrechen können.Fazit: Ich mag die Autorin und ihre Arbeit. Sie zeigt an gelungenen Beispielen, wie Übertragung und Gehenübertragung funktionieren, indem sie zeigt, welche Gefühle ihr Gegenüber in ihr hervorruft. Ob sie Sympathie empfindet, sich kümmern und Sicherheit vermitteln möchte, oder zu Tränen gerührt wird und mitfühlt. Was sie macht wirkt authentisch. Die Fallbeispiele lesen sich wie Kurzgeschichten und sind frei von Psychologischer Termini und daher auch für den Laien verständlich. Ich hätte mir einen kleinen Exkurs in die Bedeutung der Epigenetik, die ja noch ein ganz junges Wissenschaftsfeld ist, gewünscht. Das ist aber mein ganz persönliches Interesse. Ein Anspruch, den eine andere Leser*in sicher nicht hätte.