★★★★★
k.A.
21.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absolut fantastisches Erlebnis und eine wunderbare Reise durch die faszinierende Welt der Frauen in den Schweizer Alpen. Die Darstellung ist so lebendig und inspirierend, dass man sofort in die Bergszene eintaucht.
★★★★★
k.A.
21.08.2026
ean-shopping.de
Dieses Buch ist ein absolut faszinierendes Erlebnis und transportiert mich direkt in die majestätische Welt der Schweizer Alpen. Die Darstellung der verschiedenen Gesichter und Erlebnisse auf den Hütten ist wunderschön und sehr inspirierend.
Die Autorin porträtiert in diesem Buch 12 Frauen zwischen 32 und 79 Jahren, die aus ihrem Leben als Hüttenwartinnen erzählen. Unterschiedliche Frauen, die aber eins eint: Ihre Liebe zur Natur, zu den Bergen.Erster Eindruck: Ein schöner Einband mit einem imposanten Panorama; ein gut gewählter Titel. Im Buch hat es sehr viele Fotos, Tourentipps oder auch geschichtliche Hintergründe zu den jeweiligen Hütten oder Gebieten. Zudem sind in einer Schweizerkarte die einzelnen Hütten verzeichnet.Wer wird eigentlich Hüttenwartin? Eins ist klar, das Wichtigste ist die Liebe zur Natur, zu den Bergen. Dann muss man die Einfachheit lieben, Verzicht üben können (man kann nicht kurz am Abend ins Kino oder shoppen gehen), kontaktfreudig sein, sich mit dem omnipräsentem Thema Wetter auseinandersetzen, Trubel lieben, aber auch Einsamkeit (bei schlechtem Wetter) aushalten können.Gabi Aschwanden, 44, Fridolinshütte (unterhalb des Tödi, Kanton Glarus), wurde nach 20 Jahren Erfahrung etwas schwermütig: „Die Hütte erdrückte mich. Es wird mir einfach zu viel, immer hier zu sein und allen gerecht zu werden – ausser mir selber.“ Dann hat sie sich wieder aufgerappelt, u.a. eine Ausbildung als Wanderleiterin und GeoGuide gemacht und jetzt noch eine naturpädagogische Ausbildung angehängt.Irene Beck, 41, Trifthütte (zwischen Grimsel- und Sustenpass, Kanton Bern), hat fast die ganze Welt bereist und ist nun mit ihrem Mann, einem Trekkingleiter aus Nepal, glücklich auf einer einfachen Hütte… schön!Wer in den Bergen lebt oder arbeitet, kennt immer jemanden, der in den Bergen schon sein Leben verloren hat. So auch Susanne Brand, 35, Gaulihütte (Innertkirchen, Kanton Bern), deren Partner am Mont Blanc tödlich verunglückte. „Und wütend war ich! Auf den Mont Blanc und auf den Schnee!“ Am Gauligletscher passierte im November 1946 ein Drama: Ein amerikanisches Kleinflugzeug stürzt im dichten Nebel und Schneesturm auf den Gletscher ab. Alle zwölf Passagiere überlebten, obwohl minus fünfzehn Grad herrschten und sie fünf Tage und Nächte auf dem Gletscher ausharren mussten, bis sie ausgeflogen werden konnten. Interessant ist, dass seit 2012 nun Teile des Flugzeugs gefunden werden, die nun nach Jahrzehnten vom Gletscher freigegeben wurden.Das Buch verwendet immer wieder Schweizerische Dialektausdrücke; für mich als Schweizerin ist das natürlich sehr schön. Ich habe die Geschichten der 12 Frauen sehr gerne gelesen, denn ich finde es spannend, mehr über ihre Herkunft, ihre Beweggründe, Motivation und auch Zukunftspläne zu erfahren. So unterschiedlich die Frauen auch sind – sie alle hat das Bergfieber gepackt!