★★★★★
k.A.
07.08.2026
ean-shopping.de
Ein sehr ansprechendes Buch, das einen tollen Einblick in die Klosterküche bietet, allerdings finde ich, dass einige der Details etwas weniger ausführlich hätten sein können.
★★★★★
k.A.
07.08.2026
ean-shopping.de
Leckeres Buch
Das ist mal ein ganz außergewöhnliches Kochbuch! Es präsentiert nämlich nicht nur die Klosterküche von heute, die die Gäste genießen dürfen, sondern es ist auch eine Zeitreise. Die Rezepte des Buches sind eigentlich Schätze aus dem Stiftsarchiv. Aus mehreren Jahrhunderten. Spannend zu wissen, dass damalige Aufzeichnungen nicht den Stil eines Kochbuches hatten, sondern eher eine Gedächtnisstütze sein sollten. Kurze Auszüge dieser Art im Buch zeigen, wie das genau ausschaute. Versierte Köche kämen vermutlich auch heute damit zurecht und würden daraus ein Gericht mit eigener Note zaubern. Aber die Autoren haben die alten Rezepte in unser heutiges Deutsch und in eine verständliche Form übersetzt.In einigen Rezepten und zwischen den Übersetzungen finden sich historische Anmerkungen, Ergänzungen, Erläuterungen oder eine sprachliche Zeitreise. Es werden Begriffe verwendet und auch übersetzt, die uns heute nicht mehr ganz so geläufig sind, oder die nur noch regional in der Sprache vorkommen. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass mit Germ eigentlich Hefe und mit Hafen der Quark gemeint ist. Fast 400 Jahre alte Schriften finden sich im Buch und werden übersetzt.Die reinen Rezepte eignen sich fast ausnahmslos (auch) für Selbstversorger, so wie es auch das Kloster Seitenstetten ist. Gekocht wird regional, frisch, aus dem eigenen Garten. Der Vorteil: Die Rezepte kommen ohne komplizierte Zutaten aus, das meisten lässt sich einfach besorgen. Auch die Zubereitung ist eher klassisch und unkompliziert. „Wer würde nicht einmal gerne einem Mönch über die Schulter schauen, wenn dieser in der Klosterküche steht … und dabei noch so einiges über das alltägliche Leben in einem Kloster erfahren?“, steht auf dem Umschlag und genau das trifft es. Klare Kaufempfehlung.
Dieses Buch ist für alle zu empfehlen, die nicht nur ein reines Kochbuch suchen, sondern auch etwas über die Geschichte der Klosterküche erfahren wollen. Denn neben den "klassischen" Rezepten, finden sich immer wieder Schätze aus dem Stiftsarchiv. Dabei handelt es sich um Rezepte aus dem Koch Buech De Anno 1640ten und dem Rezeptbüchlein von Leopoldine Windsberger von 1859, die in der Stiftsküche tätig war. Diese Rezepte wurden in der Handschrift, sowie einer buchstabengetreuen Abschrift abgedruckt. Dazwischen finden sich die "klassischen" Rezepte, zu denen es größtenteils ein Foto gibt.Auch bei diesem Kochbuch werden für die Rezepte Zutaten benötigt, die man meist zu Hause hat, wodurch sich auch spontan etwas nachkochen lässt.Egal ob Gemüse, Fleisch, Fisch oder Mehlspeisen, es ist für jeden etwas dabei. Besonders gern wird bei uns der Freitags-Auflauf gegessen, denn hier werden Kartoffeln und Nudeln kombiniert, so dass jeder auf seine Kosten kommt.Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Buch, für Leute, die nicht nur gesund und abwechslungsreich kochen wollen, sondern zusätzlich etwas über das Kochen in Klöstern erfahren möchten.
Dieses Buch lädt dazu ein, Altbewährtes neu zu entdecken. Es macht richtig Freude, mit an die Wurzeln der Rezepte genommen zu werden, und deren Ursprünge zu entdecken. Das Buch ist leicht zu lesen und gut verständlich. Die Gerichte lassen sich wunderbar nachkochen. Mit vielen Tipps und Variationsmöglichkeiten. Da findet jeder sein Lieblingsgericht! Schon allein beim Lesen habe ich Appetit bekommen :o)Besonders zu empfehlen ist dieses Buch für Menschen, die gerne gesund und mit der Jahreszeit aus dem heimischen Garten kochen.