★★★★★
k.A.
24.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet eine interessante Perspektive auf den Umgang mit Antisemitismus im Alltag und ist eine gute Lektüre. Es beleuchtet wichtige Aspekte, auch wenn man den Inhalt mit etwas mehr Tiefe erwarten könnte.
★★★★★
k.A.
24.07.2026
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Das Buch bietet eine interessante Perspektive auf den Antisemitismus im Alltag und ist ein wichtiges Thema, auch wenn man es vielleicht etwas anders hätte erwarten können. Die Darstellung ist aufschlussreich, aber es gibt einige Punkte, die man gerne vertieft hätte.
.. hat vermutlich noch mit unserem Höhlenbewohner-Gen zu tun. Damals war es überlebungsrelevant, dass man allfällige Invasoren erkennt und alles was fremd ist, kann für Mitglieder der Sippen lebensgefährlich sein. Anders kann ich mir den Rassismus nicht erklären. Ein schwarzes Huhn in einem weissen Hühnerhof wird von den weissen Hühnern auch zu Tode gehackt. Das gleiche mit einem weissen Huhn in einem schwarzen Hühnerhof.Die Fragen, die der Autor eingangs seines Buches stellt, haben mich zum Denken und Nachdenken angeregt.Z.B. bin ich Antisemitisch? Falls ja, warum, falls nein, warum nicht. Für mich kann ich die Frage mit Nein beantworten. Warum? Weil ich mich intensiv und schon sehr lange mit dem Judentum befasse und das jüdische Denken, die jüdischen Verhaltensweisen kenne. Was nicht heisst, dass ich alles gut finde. Orthodoxie (griechisch: strenggläubig) ist immer ein Glaube, der in extremis gelebt wird und das ist manchmal unsympathisch. In allen Religionen. Ich finde es befremdend, wenn jemand am Flughafen den Teppich ausrollt, niederkniet und anfängt zu beten. Das gleiche bei Juden oder von mir aus bei den Christen.Kenne ich viele Juden? Ja! Erstens weil ich an der CH-D Grenze in der Nachkriegszeit aufgewachsen bin und einige geflüchtete Juden in unserer Nachbarschaft wohnten. Als Kind habe ich sie immer besucht. Wohl, weil sie immer Bonbons für die Kinder parat hatten. Später gingen meine Kinder mit Juden zur Schule und heute gehen meine Enkelkinder immer noch mit Juden zur Schule. Wir waren mit diesen Familien befreundet und es wäre uns nie in den Sinn gekommen das Thema Judentum anzuschneiden.Haben Juden bestimmte Eigenschaften?Ja haben sie. Aufgrund ihrer jahrhundertelangen Geschichte der Verfolgung. Juden sind sehr flexibel, haben ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und sie sind intelligent und innovativ. Und sie sind, eben aufgrund ihrer Vergangenheit, in bestimmend Branchen zu finden. Textilien und Banken. Und Juden sind intelligent, musisch und künstlerisch begabt. Einfach googeln….und feststellen, dass es stimmt.Wie wäre Ihre Meinung zu Israel, wäre es kein jüdisches Land?Diese Frage ist sehr speziell. Ich kenne Israel sehr gut und man kann sehen, was die Juden aus dieser Wüste gemacht haben. Der prosperierendste, innovativste und interessanteste Staat im Nahen Osten. Rundherum Wüste und Einöde. Immer noch! Wenn man sich mit dem Staat Israel auf wirtschaftlicher Ebene befasst, ist man nur noch erstaunt.Kurzum: ich kann jedem, der sich etwas mit dem Antisemitismus oder dem Judentum befasst , diese kleine Büchlein empfehlen. Es regt wirklich zum Nachdenken an. Daher von mir satte 5*.Ich bin übrigens Agnostikerin, interessiere mich aber rein wissenschaftlich für Religionen.
Ja, den gibt es.Er kommt wenigerin Gestalt roher Gewalt daher als vielmehr im Gewand von Denkformen, die ganz unhinterfragt weitergegeben werden.Gut, hat Meyer darauf aufmerksam gemacht, gleichwohl es kein ganz taufrisches Pflaster ist. Doch sein Witz und Humor tragen das Buch, lassen es den Leser nicht mehr aus der Hand legen.