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k.A.
15.06.2026
ean-shopping.de
Das Dessertbuch ist sehr inspirierend und zeigt tolle Rezepte mit natürlichen Zutaten, allerdings fehlen mir noch ein paar mehr detaillierte Anleitungen für einige kompliziertere Desserts.
Ich selbst besitze noch keine Paleo-Kochbücher, da ich alle Rezepte einfach im Internet suche (unter anderem natürlich auch auf urgeschmack.de). Dieses Buch habe ich als Geschenk für meine Mutti, die ebenfalls auf Paleo umgestiegen ist, gekauft. Nun bin ich aber davon so begeistert, dass ich mir ebenfalls ein Exemplar zulegen werde. Es gibt in diesem Buch überraschend viele neuartige Rezeptideen, die sowohl durch einen tollen Geschmack, als auch durch die Einfachheit der Zubereitung und die Übersichtlichkeit der Zutatenlisten bestechen.Übrigens, die Beschwerden über die Zutaten, die von manchen Bewertern kommen, kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde es grade toll, dass man fast für jedes Rezept nur solche Zutaten braucht, die man auch meistens zuhause hat oder ganz schnell in jedem Discounter um die Ecke bekommt. Solche Kochbücher finde ich viel praktischer, als welche, deren Rezepte erst eine Woche vorher geplant werden müssen, um irgendwelche exotischen, teuren Nussmehle noch rechtzeitig bestellen zu können.Auch die Beschwerden über die hohe Anzahl der Eier finde ich unbegründet. Wenn man auf Paleo/Primal umsteigt, konsumiert man eben wesentlich mehr Eier, als Leute, die die sich konventionell ernähren. Klar, ist es für diese Menschen ungewöhnlich, wenn man für einen 26cm großen Kuchen 15 Eier verwenden soll. Aber Urgeschmack/Paleo/Primal hat mit gewöhnlicher, getreidebasierter Bäckerei, in der Gluten die Konsistensgebung übernimmt, auch nichts zu tun. Der 15-Eier-Kuchen ist meiner Meinung nach wesentlich gesünder und nahrhafter als ein 500g-Mehl-Plus-200g-Zucker-Kuchen. Außerdem sollte man bei dieser Ernährungsumstellung auch davon abkommen, riesige Kuchenportionen hineinzuschaufeln. Man kann also auch einen kleinen 5-Eier-Kuchen backen, wenn man nur die eigene Familie verköstigen möchte.Abgesehen von den Rezepten liefert der Autor sehr viele und nützliche Informationen zu den einzelnen Zutaten (auch zu solchen, die in den Rezepten gar nicht vorkommen), die es einem erleichtern, eigene Variationen zu kreieren, sowie Hintergrundwissen zu Paleo-Ernährung.Das einzige Manko an diesem Buch ist der weiche Umschlag. Er wäre für ein Buch angemessen, welches hauptsächlich zur Zierde des Bücherregals verwenden wird. Für so ein praktisches Lieblings-Kochbuch aber, würde ich mir einen stabileren, weniger Verformungsanfälligen Umschlag wünschen.
Ich gebe sehr selten Rezesionen ab weil ich einfach der Meinung bin wenn einen das Produkt interessiert sollte man es im Original sehen um sich selbst eine Meinung zu bilden.Zu diesem E-Book allerdings muss ich meinen Senf abgeben.34% des wohlgemerkt "Dessertbuch" sind Theorie. Generell keine schlechte Sache wenn man sich ein Buch kaufen will indem einem die Nahrungsumstellung und ihre Eigenschaften erklärt werden und nicht, wie ich hier hoffte, ein Dessertbuch mit, wie komme ich nur darauf, Dessertrezepten.Natürlich sind auch Rezepte drin, welche sich auch recht lecker anhören und Alle nachgekocht werden. Die Zutaten sind nicht allzu "exotisch" daher sollte dies kein Problem sein.Was mich aber wirklich extrem stört bei diesem Exemplar: Am Anfang ist immer eine kleine Beschreibung wie auf das jeweilige Rezept gekommen worden ist, recht nett eigentlich. Wäre der Herausgeber da auf die Idee gekommen eine Zutatenliste zu schreiben anstatt diese, wie in einem Kochbuch in Papierform meist zu sehen ist, an die linke Seite zu quetschen, könnte man wesentlich besser erkennen ob man denn alle Materialien zum Nachkochen im Haus hat. Da ich ein E-Book Paperwhite nutze ist es für meine Begriffe auch nur "Seitenverschwendung" bunte Bildchen einzustellen. Hat man nix von und mit einem Rezept mehr wäre man dann trotzdem auf die Seitenzahl gekommen.