Das Erstgespräch wird als ein offener unstrukturierter Handlungsdialog aufgefasst dessen Ziel
es ist die unbewusste Persönlichkeit die aktuellen unbewussten Konflikte des Patienten zur
Darstellung kommen zu lassen. Das therapeutische Moment steht damit bereits in dieser ersten
Begegnung im Mittelpunkt. Das Erstgespräch ist so um ein einzigartiges Moment der
psychoanalytischen Methode zentriert: der schwierigen Passage. Diese zentrale Stelle ist ein
Kulminationspunkt ein Matchpoint an dem sich eine unbewusste Dynamik dahingehend zuspitzt
dass eine Veränderung eine kreative Leistung oder eine Wiederholung bzw. ein Rückfall
stattfindet. In diesem Zusammenhang geht es um das Veränderungspotential bereits oder gerade
in dieser ersten Begegnung die damit verbundene Erfahrung des Patienten mit der Methode und
seiner für eine mögliche spätere Behandlung nötigen Motivation. 'Durch Kürze Klarheit und
Prägnanz eröffnet das Buch die Chance von vielen auch außerhalb der psychoanalytischen
Subkultur gelesen zu werden.' (Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis) Deshalb
'ist sein Erscheinen zu begrüßen da es in sehr genauer und eingängiger Weise einen
komplizierten Stoff behandelt.' (Psyche - Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen)
Die Autorin: Annemarie Laimböck Dr. phil. Dipl.-Psych. von 1977 bis 1982 wissenschaftliche
Mitarbeiterin am Institut für Psychoanalyse der J. W.-Goethe-Universität in Frankfurt ab 1988
Psychoanalytikerin (DPV) in freier Praxis seit 1994 Lehranalytikerin im Innsbrucker
Arbeitskreis für Psychoanalyse und Leiterin der Ambulanz. Lehrveranstaltungen an der
Universität Innsbruck in Psychologie und Pädagogik. Zahlreiche Veröffentlichungen v. a. zur
psychoanalytischen Methode und ihren Anwendungen u. a. Schwierige Passagen. Herausforderungen
an die psychoanalytische Methode (Brandes & Apsel 2007).