★★★★★
k.A.
11.08.2026
ean-shopping.de
Das Buch ist in einem akzeptablen Zustand, es hat einige Gebrauchsspuren. Die Papierqualität wirkt angemessen und der Druck ist gut lesbar. Die Bindung hält den Inhalt zusammen. Für uns als kleine Einheit ist die Menge passend.
★★★★★
k.A.
21.07.2026
ean-shopping.de
Das Buch bietet einen sehr guten Einblick in die köperorientierte Traumatherapie und die Erzählweise ist fesselnd. Allerdings wünsche ich mir etwas mehr Tiefe in einigen theoretischen Abschnitten.
★★★★★
k.A.
08.08.2025
ean-shopping.de
Ich habe dieses Buch meiner Schwester zum Geburtstag geschenkt. Die Gestaltung des Buches ist einfach und die Bindung ist robust. Sie hat es sehr geschätzt, als eine nette Aufmerksamkeit.
★★★★★
Johanna aus Kassel
02.06.2024
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Die Autorin Dagmar Härle stellt uns hier ein Buch vor, welches einerseits ein angepasstes Yoga als körperorientierte Traumatherapie vorstellt, aber auch moderne Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie sorgfältig zusammenfasst und vielschichtig wissenschaftlich, aber gut lesbar aufbereitet. Im Fokus der Autorin stehen komplexe Traumatisierungen. Was ist ein Trauma, welche Arten von Traumata gibt es? All dies wird im ersten Teil gut strukturiert dargestellt, weshalb allein das Buch schon einen Lehrbuchcharakter hat.Fakt ist, dass Trauma immer die Störung eines ganzen Organismus ist und in unserer Kultur körperlich gut tuende Selbstregulationsmöglichkeiten, wie rhythmische Tanzbewegungen oder lautes Singen, so gut wie keine gesellschaftlich akzeptierte Rolle spielen und daher der Tramatisierte diese kaum zuverlässig zur Entlastung nutzen kann.Ein Trauma ist vor allem ein Erlebnis, das dem Körper widerfahren und dort zelllär gespeichert worden ist. Deshalb kommt man allein mit kognitiv orientierten therapeutischen Zugängen bei vielen Patienten nicht immer weiter, so die Autorin. Denn:Trauma ist auch die Geschichte eines Körpes, der in einer Stressantwort stecken geblieben ist. Dies zeigt sich in Körperhaltungen, einer oft blockierten Atmung und bestimmten Bewegungsmustern wieder, und durch eben solche geht die Autorin das Thema an.Ihre Erfahrungen als Traumatherapeutin und Yogalehrerin sowie die Ausbildung in traumasensitivem Yoga (TSY) bei David Emerson haben sie dahin geleitet, Asanas und Atemübungen erfolgreich in den therapeutischen Prozess bei komplex traumatisierter Patienten einzusetzen.Ziel der Übungen im Buch ist, dass der Tramatisierte seinen Körper behutsam neu und anders kennen lernen kann, ja lernt ihn überhaupt wieder zu spüren. Wird der Körper Schritt für Schritt wieder gespürt, so kann sich auch oft die Affektregulation wieder verbessern. Der komplex Traumatisierte hatte keinen Einfluß auf Anfang und Ende der traumatisierenden Situation. Duch Yogaübungen mit gesteuerter Atmung findet er neue Resourcen für sich in Form von Körper-Haltungen, Kontrolle der Atmung oder Dehnungen und entwickelt oft ein neues Zeitemfinden, so die Autorin. Es findet eine konzentriertere Ich-Stärkung statt, die sich dem Traumasog entgegenstellen kann.Die Übungen lassen beim Traumatisieren einen neuen Möglichkeitsraum entstehen, der Patient kann Selbstschutz und Selbstfürsorge konkreter physisch erfahren. Überwachsamkeit, Nervostät oder Taubheit können besser gespürt und reguliert werden. Im Traumasensitive Yoga gibt es kein richig oder falsch: die persönliche Erfahrung wird immer gewürdigt.Es wird vom Therapeuten immer die Wahlmöglichkeit und die Entscheidungsfreiheit betont.Der Therapeut bekommt neben den Übungen und Übungsfotos im Buch viele wichtige Hinweise, auf was er besonders achten sollte. Ein sehr sorgfältig gearbeitetes Buch. Allerdings sollte man zur Abeit mit traumatisierten Menschen wirklich ausgebildet sein. Vielleicht stellt aber das Buch auch für Menschen, die eine Therapie durchlaufen haben auch eine Möglicheit zum aktiven Üben und Nacharbeiten dar.Die Bewertungen kosten Zeit, daher freue ich mich auf Ihren "hilfreich"-Klick